Wie man Windows dazu bringt, Dateierweiterungen anzuzeigen

Windows zeigt standardmäßig keine Dateierweiterungen an, aber Sie können eine einzelne Einstellung ändern und festlegen, dass Windows 7, 8 oder 10 Ihnen immer die vollständige Dateierweiterung jeder Datei anzeigt.

Warum Sie Dateierweiterungen anzeigen sollten
Jede Datei hat eine Dateierweiterung, die Windows mitteilt, um welchen Dateityp es sich handelt. Dateierweiterungen sind in der Regel drei oder vier Stellen lang, können aber auch länger sein. Word-Dokumente haben beispielsweise die Dateierweiterung .doc oder.docx. Wenn Sie eine Datei namens Example.docx haben, weiß Windows, dass es sich um ein Word-Dokument handelt und öffnet es mit Microsoft Word.

Es gibt viele verschiedene Dateierweiterungen. Beispielsweise können Audiodateien eine Dateierweiterung wie .mp3,.aac,.wma,.flac,.ogg oder viele andere Möglichkeiten haben, je nachdem, welcher Typ von Audiodatei sie sind.

Die Einstellung von Windows zur Anzeige von Dateierweiterungen ist hilfreich für die Sicherheit. Beispielsweise ist die Dateierweiterung .exe eine von vielen Dateierweiterungen, die Windows als Programm ausführt. Wenn Sie nicht sehen können, was die Erweiterung einer Datei ist, ist es schwer zu sagen, ob es sich um ein Programm, ein sicheres Dokument oder eine Mediendatei handelt.

Beispielsweise können Sie eine Datei namens „document“ haben, die das Symbol Ihres installierten PDF-Readers enthält. Wenn die Dateierweiterungen versteckt sind, kann man nicht schnell erkennen, ob es sich um ein legitimes PDF-Dokument oder um ein bösartiges Programm handelt, indem man das Symbol des PDF-Readers als Tarnung verwendet. Wenn Sie Windows so eingestellt haben, dass Dateierweiterungen angezeigt werden, können Sie sehen, ob es sich um ein sicheres Dokument mit dem Namen „document.pdf“ oder um eine gefährliche Datei mit einem Namen wie „document.exe“ handelt. Sie können sich weitere Informationen im Eigenschaftenfenster der Datei ansehen, aber das müssen Sie nicht tun, wenn Sie Dateierweiterungen aktiviert haben.

Anzeigen von Dateierweiterungen in Windows 8 und 10
Diese Option ist im Datei-Explorer unter Windows 8 und 10 leicht zugänglich.

Klicken Sie in der Multifunktionsleiste auf die Registerkarte „Ansicht“. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Dateinamenerweiterungen“ im Abschnitt Ein-/Ausblenden, um Dateierweiterungen ein- oder auszuschalten. Der Datei-Explorer merkt sich diese Einstellung, bis Sie sie in Zukunft deaktivieren.

Anzeigen von Dateierweiterungen in Windows 7
Diese Option ist unter Windows 7 etwas versteckt, wo sie im Fenster Ordneroptionen verborgen ist.

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Organisieren“ in der Symbolleiste des Windows Explorers und wählen Sie „Ordner und Suchoptionen“, um sie zu öffnen.

Klicken Sie oben im Fenster Ordneroptionen auf die Registerkarte „Ansicht“. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Erweiterungen für bekannte Dateitypen ausblenden“ unter Erweiterte Einstellungen. Klicken Sie auf „OK“, um Ihre Einstellungen zu ändern.

Dieses Optionsfenster ist auch unter Windows 8 und 10 zugänglich, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Optionen“ in der Symbolleiste Ansicht. Aber es ist schneller, Dateiendungen über das Ribbon schnell ein- und auszuschalten.

Dieses Fenster ist auch über die Systemsteuerung unter jeder Windows-Version zugänglich. Gehen Sie zu Systemsteuerung > Darstellung und Personalisierung > Ordneroptionen. Unter Windows 8 und 10 wird es stattdessen „Datei-Explorer-Optionen“ genannt.